Klubgesellschaft ermöglicht Museums-Ankäufe

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Über eine großzügige Spende der Klubgesellschaft, die den Ankauf von zwei Gemälden – „Der Mittag“ von Hans Trier und „Die großen Räume IV“ von Hans Kaiser – ermöglicht hat, freute sich bei der gestrigen offiziellen Übergabe ganz besonders Dr. Friederike Daugelat, Direktorin des Gustav-Lübcke-Museums. Eine solche Spende – zumal in niedrigem fünfstelligen Bereich – sei keine Selbstverständlichkeit.

 

Dennoch sei sie notwendig, weil Sammeln zwar zur Pflichtaufgabe des Museums gehöre, es laut Daugelat aber keinen nennenswerten Ankaufetat mehr gebe. Darum könnten Ankäufe nur noch durch ein solch vorbildliches, bürgerschaftliches Engagement gelingen.

Anlass für die Spende war das 200-jährige Jubiläum der Klubgesellschaft vor zwei Jahren, nachdem sie das Museum bereits seit Anfang der 1990er Jahre immer wieder bei Ankäufen unterstützt hat.

„Das soll auch künftig so bleiben.“ versprach Dr. Gerd Pickl-Gilberg, der die Gemälde gemeinsam mit Dr. Martin Buschmeier, Torsten Cremer, Stefan Vieth und Ulrich Crummenerl vom Vorstand der Klubgesellschaft überreichte.

 

Bei der Auswahl hat die Klubgesellschaft dem Museum freie Hand gelassen. Während sich das Werk von Hans Kaiser nach Auskunft von Kuratorin Dr. Diana Lenz-Weber bereits als Leihgabe der Erben im Museum befand, stammt das Werk von Hans Trier aus Wittener Privatbesitz.

Beide Bilder werden wegen der Umbaumaßnahmen im Gustav-Lübcke-Museum nun erst einmal sicher im Archiv verwahrt.
„Sie stehen mit der Wiedereröffnung spätestens ab 2015 wieder zur Diskussion, wenn die Abteilung der Modernen Kunst eingerichtet wird“, so Lenz-Weber.



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